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Ein Reisebericht aus Malta

Vorigen Sommer fuhr ich für 8 Tage auf Malta um dort ein wenig Sonne zu tanken und nette Bekanntschaften zu schließen. Malta ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Sprachreisen sondern auch für Partytouristen. Aber auch ein wenig Kultur kann man auf Malta genießen.

Malta ist 27 km lang und 14,5 km breit und liegt südlich von Sizilien. 400.000 Menschen leben auf der kleinen Insel, sie seit 1974 eine eigene Republik ist. 2004 trat Malta in die Europäische Union ein. Leider kann man erst ab Januar 2008 dort auch mit dem Euro zahlen. Noch zahlt man hier mit der Maltesischen Lira. 1Ä sind in etwa 2,40 Maltesische Lira. Obwohl die meisten Malteser fließend Englisch sprechen, haben sie ihre eigene Sprache.

Wer sich für eine Reise nach Malta entscheidet, der kann dort auch schon mal in die eine oder andere Filmarbeit hineinplatzen. Alexander, Troja, Gladiator sind nur einige der Filme, die in letzter Zeit dort gedreht wurde. Leider hatte ich während meiner Reise nicht das Glück, dem ein oder anderen bekannten Schauspieler in die Arme zu laufen.

Während des Aufenthaltes auf Malta wohnte ich einem kleinen aber feinen Hotel in St. Julian's. Wer nach Malta kommt, um etwas zu erleben, der ist hier genau richtig, denn hier gibt es im Vergnügungsviertel Paceville eine große Auswahl an Kneipen, Bars und Diskotheken. Hier findet jeder das passende zu seinem Geschmack. Es empfiehlt sich hier auch besonders auf Flyer zu achten, die die eine oder andere Vergünstigung bei den Getränken bringen kann. St. Julianís liegt an der Nordküste Maltas. Jedoch gibt es hier zum größten Teil nur Felsstrände. Einzige Ausnahme ist da der Reef Club Beach Complex, wobei hier jedoch eine Tagesgebühr fällig wird.

Einen Ausflug sollte man auf jeden Fall auch in die Hauptstadt Maltas, nach Valletta machen. Hier empfiehlt es sich unter anderem den Großmeisterpalast zu besichtigen. Besonders hat mir hier die Turmuhr gefallen, auf bronzene, dunkelhäutige Gestalten in türkischen Uniformen jede volle Stunde schlagen. Teile des Palastes kann man auch besichtigen und so zum Beispiel zahlreiche Wandteppiche oder die Waffenkammer bestaunen. Zudem sollte man auf jeden Fall auch die St. John's Co-Kathedrale besichtigt haben. Diese ist von außen zwar eher unauffällig, aber von innen umso beeindruckender. Der Boden ist mit 375 Grabplatten aus Einlegearbeiten mit verschiedenfarbigem Marmor bedeckt. Zudem findet man auch hier unzählige schöne Wandteppiche.

Um sich in Malta fortzubewegen lohnt es sich mit dem Bus zu fahren. Zum einen ist dies entspannter, als im Auto mit der doch sehr anarchistischen Fahrweise der Malteser rumzuschlagen, zum andern auch durchaus finanzierbar. Zudem hat man nur noch sehr selten die Gelegenheit in englischen Bussen aus den 70ern und 80ern zu fahren.

Ein Urlaub nach Malta lohnt sich zumindest dann, wenn man abends viel erleben will. Da es kaum Strände auf der Insel gibt, ist die Insel sicherlich nicht der richtige Ausflugsort für Sonnenanbeter. Das Publikum auf Malta ist eher jünger, so dass man mit Anfang 20 zumindest in St. Julian's schon zum älteren Eisen zählt. Jedoch gerade für Sprachschüler, die nicht nur büffeln wollen, lohnt sich eine Reise nach Malta wohl eher als nach Camebridge.